Privat

Dietmar Brockes ist ein waschechter Niederrheiner. Er stammt aus Brüggen-Bracht und ist doch in Nettetal geboren. Da die Heimatgemeinde nahe der deutsch-niederländischen Grenze zu dieser Zeit über kein Krankenhaus verfügt, erblickte er in Nettetal das Licht der Welt, am 18. Dezember 1970.

Er verlebte eine typisch niederrheinische Kindheit und Jugend; Kindergarten daheim; Katholische Grundschule in Bracht; schließlich das Bischöfliche Albertus-Magnus-Gymnasium in Viersen-Dülken, wo er 1991 das Abitur erwarb. Seit seiner Kindheit hat Brockes gelernt mehr zu tun: mehr tun zu müssen für sich und mehr tun zu wollen für andere. Es war der frühe Tod seiner Mutter, der ihn schon früh gewohnt sein ließ, mit anzupacken und Verantwortung zu übernehmen. Im väterlichen Malerbetrieb musste es schließlich weitergehen. Verantwortung, die er viele Jahre lang auch in der ganzen Vielfalt katholischer Jugendarbeit wahrnahm. 

Heute lebt Dietmar Brockes mit Ehefrau Katja und seinen Kindern in der Burggemeinde. Was an Freizeit bleibt, widmet er der Familie. Aber es ist wenig Freizeit, die ihm bleibt. Denn Dietmar Brockes ist im speziellen ein leidenschaftlicher Niederrheiner geblieben.

Seit 1980 ist er Mitglied der TSF Bracht, seit 1987 Mitglied der St. Johannes- Bruderschaft Bracht und Hauptmann der Preußischen Grenadiere – ein Amt, das ihm viel Freude macht. Und derweil er - außer beim „FC Landtag“ - die eigenen Fußballschuhe an den Nagel gehangen hat, leidet und zittert er nun passiv mit, entweder bei den Spielen seines Sohnes oder seiner zweiten großen Liebe: dem VfL Borussia Mönchengladbach.

Aber auch der Narrenstadt Dülken ist er verbunden geblieben und zählt heute als korrespondierendes Mitglied zur Dülkener Narrenakademie, der berittenen Akademie der Künste und Wissenschaften, der erleuchteten Mondsuniversität.