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Gemeinsam in einer Welt! |
In den vergangenen fünf Jahren, bis zum Juni 2005, habe ich - vor meiner Wahl zu ihrem wirtschaftspolitischen Sprecher - für die FDP-Landtagsfraktion NRW die Themen Entwicklungszusammenarbeit und Internationales betreut. Mit diesen Fragen ist in der 14. Legislaturperiode der Auschuss für Generationen befasst. Mein Kollege Christian Lindner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Generalsekretär der nordrhein-westfälischen FDP, ist als Sprecher unserer Fraktion in diesem Ausschuss nunmehr mit der Eine-Welt-Politik betraut. Sie erreichen ihn im Internet unter www.christianlindner.de oder per e-mail unter christian.lindner@landtag.nrw.de.
Die Maximen einer liberalen Politik der Entwicklungszusammenarbeit sind aber auch in der neuen Legislatur unverändert geblieben:
Die Globalisierung bringt neue Herausforderungen, aber vor allem neue Chancen für die Entwicklungszusammenarbeit.
Ich trete für mehr Demokratie, mehr Markt, mehr Eigenverantwortung und mehr Effizienz in der Entwicklungshilfe ein. Im Zeitalter der Globalisierung ist Nord-Süd-Politik zur Weltinnenpolitik geworden und steht mit anderen Politikbereichen wie der Außenhandels-, der Umwelt-, der Menschenrechts- und der Sicherheitspolitik in engen Wechselbeziehungen.
Daher muss die Entwicklungspolitik zukünftig europaweit einheitlich geschehen. Die Entwicklungszusammenarbeit der Mitgliedstaaten der EU und die der Europäischen Union müssen zu einer wirksamen europäischen Entwicklungspolitik umgestaltet werden.
Dabei sind die Achtung der Menschenrechte, die Stärkung von Eigeninitiative, die Gewährung von Rechtssicherheit und die Schaffung marktwirtschaftlicher Grundordnungen unverzichtbare Kernpunkte jeder ganzheitlichen Entwicklung. Da, wo das Land Nordrhein-Westfalen dies unterstützen kann, sollte dies geschehen.
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