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Meine Maximen
Meine Vision ist ein Europa der Bürger. Den Weg dorthin beschreibt eine neue, bürgernahe Europäische Union. Europäischer Geist lässt sich nicht von oben verordnen. Deshalb möchte ich die Menschen mitnehmen nach Europa!
Bürgernähe ernst zu nehmen heißt, auch Verantwortung für politische Entscheidungen auf bürgernahe Ebenen zu verlagern. Echte Bürgernähe braucht echte Subsidiarität. Das heißt: Was die Bürger in eigener Verantwortung entscheiden können, müssen sie auch selbst entscheiden dürfen.
Bei der Gestaltung einer bürgernahen, stabilen Europäischen Union spielen die Regionen eine zentrale Rolle. In einem Europa der Bürger ist kein Platz für einen europäischen Zentralstaat. Subsidiarität heißt klare Aufgabenteilung zwischen Europa, Bund, Regionen und Kommunen. Deren Selbstverwaltung muss im Interesse einer bürgernahen Politik gestärkt werden.
Ein hervorragendes Instrument dazu sind die Euregiones: Gerade hier kann es gelinges, vieles im Kleinen zu klären, ohne dass sich staatliche Instanzen einschalten.
Meine Aufgaben
Von 2000 bis 2005 habe ich mich bemüht, als europapolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der FDP der Europapolitik des Landes und damit, soweit das Land NRW dies vermag, auch der europäischen Einigung insgesamt Impulse zu verleihen. Mit meiner Wahl zum wirtschaftspolitischen Sprecher meiner Fraktion haben sich zwar meine Schwerpunkte in der Landtagsarbeit verändert, nicht aber meine Leidenschaft für die Europapolitik. Deshalb erfüllt es mich mit Freude und auch Stolz, dass mich der Landtag Nordrhein-Westfalen zu seinem alleinigen Vertreter im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union gewählt hat. Mit Beginn der neuen Mandatsperiode des AdR - ab Januar 2006 - werde ich mich in Brüssel mit aller Kraft bemühen, die Interessen Nordrhein-Westfalens in den europäischen Einigungsprozess einzubringen. Bis dahin nehme ich kurzzeitig die Funktion eines stellvertretenden Mitgliedes wahr.





